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Orgel Plus

„Orgel und Gesang“ 

Konzert zum Ewigkeitssonntag, 21. November 2021

An einem eher ungewöhnlichen Sonntagabend ein ungewöhnlich berührender Konzertabend: Am 21. November 2021, am Toten- oder Ewigkeitssonntag, fand das zweite Orgel-plus-Konzert unserer Konzertsaison 2021-22 statt. Dieses Orgel-plus-Konzert „Orgel & Gesang“ stand unter dem Motto „Du bettest die Toten“, das ist der Titel eines Monatsliedes, das unserer Kirchengemeinde von Ewigkeitssonntagen und Trauerfeiern bekannt ist und mit einem vierstimmigen Satz arrangiert vom Matthäusquartett  für unseren YouTube-Kanal eingesungen wurde.  

„Orgel & Gesang“, das war an diesem Abend ein Duo aus der Sängerin Kerstin Bärenz und Jan Simowitsch an der Woehl-Orgel. Letzterer zeigte sich begeistert über diese außergewöhnliche Konzertorgel, die beides kann: Gottesdienste musikalisch gestalten und in Konzerten brillieren.  

So kennzeichneten zwei Schwerpunkte diesen Konzertabend: Die Monatslieder, eine Aktion der Nordkirche, für die Jan Simowitsch neben Jan Kessler verantwortlich zeichnet – und Klaviermusik von Jan Simowitsch selbst, aus den Alben „Windflüchter“, „Kinnekulle“  und „Stoleraa“, die der Komponist jedoch auf der Orgel vortrug. Die Monatslieder waren als Einladungen an das Publikum gestaltet: Da die Liedtexte auf die Leinwand projiziert wurden, konnten alle Lieder laut mitgesungen werden.  Und das Publikum folgte – quasi nordisch by nature – nach und nach dieser Einladung. 

Die Ansagen zu den Instrumentalstücken oder Liedern wurden jeweils lakonisch-charmant, nordisch unaufgeregt vorgetragen und gleichzeitig verschmitzt zum Zuhören oder Mitsingen einladend. Und so konnte das Publikum beides, sich in die schwedische Natur oder Schärenwelt entführen lassen, träumen und sich an eigene Urlaube erinnern oder mitsingen, anfangs etwas zurückhaltender, im Laufe des Konzertes durchaus gut hörbar. 

Im Programm des Konzertabends standen folgende Kompositionen vom Meister Jan Simowitsch:  „Traum“, „Jürmela“, „Norrbyskären“, „Himmel und ich“, „Kinnekulle“  und „Werden und Verwehen“. Zu Konzertbeginn war außerdem „Präludium und Fuge in C-Dur“ von einem gewissen Herrn J.S. Bach aus Eisenach zu hören. 

Die Instrumentalstücke wechselten sich kontrastreich mit Liedern von Sarah Connor „Das Leben ist schön“ sowie den Monatsliedern „Wie mit Segeln fliegen“, „Du bettest die Toten“, „Darauf vertrau ich“ und „Leg deine Sorgen nieder“ von Sefora Nelson ab und waren auf eine zurückhaltende und einfühlsame Weise mit diesen verwoben.  

Als Zugabe und Abschluss sang ein anderes Duo – Kerstin Bärenz und Stefan Schauer – „Tears in Heaven“ von Eric Clapton und damit klang dieser berührende Konzertabend nach ungefähr einer Stunde aus. 

Das Vorbereitungsteam von Orgel Plus der Kirchengemeinde Fockbek 

Klingender Neustart der Konzertreihe Orgel plus

Samstag, 25. September – 19 Uhr

Fockbek – Fantasien für Orgel und Horn erklangen am 25. September 2021 in der Fockbeker Pauluskirche. Das Konzert bildete den Auftakt des Neustarts der bewährten Reihe Orgel plus. Isgard Boock (Horn) und Volkmar Zehner (Orgel) begeisterten das Publikum mit einer bunten Mischung an Werken der letzten Jahrhunderte: Auf eine Suite des Renaissancekomponisten Tilman Susato aus dem 16. Jahrhundert folgten Werke aus dem 18. bis 21. Jahrhundert.

Mit dabei waren unter anderem die Liturgische Fantasie des 1964 in Augsburg geborenen Hornisten Franz Kanefsky, in der auch das Naturhorn erklang und alle Klangfarben des für Konzerten üblichen Waldhorns zu Gehör gebracht wurden und ein melancholisches Weidelied des schwedischen Komponisten Oskar Lindberg. Letzteres brachte den Hörerinnen und Hörern bereits folkloristische Klänge nah, die dann in der Alphorn Ballade von Dennis Armitage ihren Höhepunkt fanden. Besonders das Spiel auf dem 3,20 Meter langen Alphorn begeisterte die Zuschauer, vor allem das als Zugabe wieder mit Alphorn und Orgel vorgetragene Amazing Grace.

Zwischendurch ertönten die Fugen in A-Dur und G-Dur aus Johann Sebastian Bachs Jugendjahren als Orgel-Solostücke und eine so Boock „für Horn spielbare Händelsonate“, die zwar überarbeitet war, da „Streicher selten Atempausen brauchen“, aber in einem atemberaubenden Tempo vorgetragen wurde.

Kurzweilig wurde das Konzert auch durch die von den Musikerinnen erläuternden und manchmal pointiert vorgetragenen Moderationen, die die Hintergründe der Stücke erhellten.

Konzerte in der Orgelsaison 2021/22

Sonntag, 20. Februar 2022 – 17 Uhr:
Orgel meets Gong - 01.02.2022 Absage des Konzerts

Aufgrund der derzeitigen Pandemielage wird das Konzert Orgel meets Gong am 20. Februar mit Kerstin Petersen und Ada Devinderjit in der Pauluskirche in Fockbek abgesagt.

Im Mai planen wir den Neustart in die Orgel plus-Saison 2022. Über den Sommer werden dann voraussichtlich vier Konzerte stattfinden. Darüber werden wir in den "Fockbeker Nachrichten", hier und an den üblichen Stellen, wie z.B. Schaukästen oder auf Facebook, informieren.

Wir freuen uns, wenn wir Sie wieder begrüßen dürfen!

Das Vorbereitungsteam von Orgel plus

Orgel plus Literatur

CROSSROADS

In ihrem Abendprogramm am 21. Mai um 19 Uhr präsentieren Kerstin und Nils Petersen (Hamburg) ein gemeinsames Programm mit Orgelmusik, Literatur & Texten aus dem Poetry Slam.

Kerstin Petersen interpretiert an der Woehl-Orgel Musik unserer Tage wie crossroads von Veronica Anghelescu, Margaretha Christina de Jong Der Schmetterling, Charles Hoag The Kraken. Als Uraufführung erklingt Berichterstattung 6 [Mantra] vonCarsten Hennig (Dresden).

Nils Petersen liest Geschichten und Texten aus seinen aktuellen Büchern - es geht um persönliche Lebenswege, Überkreuzungen von Zeiten und Schicksalen, überraschende Wendungen…

Orgel plus Fagott & Cello

Sommerserenade

Das 2016 gegründete Trio „unoduotrio“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Werke für die Kombination Fagott, Violoncello, Klavier, bzw. Orgel neu zu entdecken, zu bearbeiten und zu interpretieren. 

Barock, Klassik, Romantik und Moderne liefern ein breites Spektrum für das Repertoire dieser eher ungewöhnlichen Kammermusikbesetzung.  Dabei ist es dem Ensemble wichtig, die Werke des jeweiligen Konzertprogrammes in Beziehung zueinander treten zu lassen und farbige, abwechslungsreiche Klangräume zu schaffen. Die charakteristischen Klangspektren von Cello, Fagott und Klavier oder Orgel vereinigen sich zu fließenden Kantilenen, rhythmisch-virtuosen Passagen und vielfarbigen Tongemälden. Immer auf der Suche nach neuen interessanten Werken lädt das Trio die Zuhörer mit seinen Programmen ein, sich auf eine Klangreise durch Zeit und Raum zu begeben, Neues zu entdecken und den Schmelz der drei Instrumente zu genießen.

Katja Kanowski, Orgel
Henrike Herrmann, Fagott
Jane Sitzwohl, Violoncello


Orgel und Chöre - Dieses Konzert wird eventuell im September stattfinden.
mit den Chören der Kirchengemeinde Fockbek
unter der Leitung von Stefan Schauer

Impressionen