Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde Fockbek

Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland

 
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Teil 1 - Aus der kirchlichen Geschichte Fockbeks

Sagenhaftes vom Kamp

In einer Urkunde König Knuds VI von Dänemark vom 31. März 1196 wird Fockbek als Fokabikre erstmals erwähnt. Es geht in dieser Urkunde um die Verlegung des St. Michaelisklosters, das in Fockbek zu dieser Zeit Besitzungen gehabt haben muss.

Dafür sprechen auch überlieferte Flurbezeichnungen wie der Bischofshof (Hoov = Hufe oder Hafen) in der Nähe des Posthofs an der Eider und der Bischofskamp (heute nur noch: Kamp).
Am Kamp soll eine Kapelle gestanden haben, umgeben von einem großen Erdwall. Obwohl Reste von baulichen Anlagen bisher nicht gefunden worden sind, lässt sich ein Erdwall an dieser Stelle erahnen, wenn man auf der Straße Am Armensee zur Bundesstraße kommend zur linken Hand auf den ungewöhnlich hohen Knick beidseits der Dorbek schaut.

Der Sage nach soll die Kapelle am Kamp ein bekannter Wallfahrtsort gewesen sein, wohin man auch krankes Vieh zur Heilung trieb. Aus diesem Grund soll es auch den Plan gegeben haben, an dieser Stelle für die nördlich der Eider gelegenen Dörfer eine Kirche zu errichten. Tatsächlich kam dieses Vorhaben jedoch nicht zur Ausführung. Die Kirche - 1330 erstmals urkundlich erwähnt - wurde 3 km weiter östlich gebaut.

Quellen:
Hans Schlothfeldt, Die Chronik von Fockbek, 1962
Gespräch mit P. Pusch, Heimatverein Fockbek

Helmut Schumacher
Vorsitzender des Kirchengemeinderates

Aus der kirchlichen Geschichte Fockbeks

Teil 1
Sagenhaftes vom Kamp


Teil 2
Die Kampener Kirche


Teil 3
Das Provisorium


Teil 4
Der gescheiterte Kirchbau


Teil 5
Die Christkirche


Teil 6
Der Armenfriedhof


Teil 7
Der Pestfriedhof


Teil 8
Das Regulativ